Dear Hanna.
Ein Jahr und länger ist es jetzt her, dass du deinen letzten Post auf "Evoliette" veröffentlicht hast. Ein Jahr, in welchem ich nichts von deinem Leben gelesen habe, mal abgesehen von deinen "Dear Mary Sue" Posts hier, die mich halb zum Weinen brachten vor Freude, die mich glücklich machten in sehr, sehr dunklen Momenten, in denen ich genau das gebraucht habe. Verrückt, wie schnell die Zeit vergeht, nicht wahr? Ein Jahr. Kaum zu glauben, dass jetzt wieder Schnee liegt, dass Adventszeit ist, ich jeden Tag ein Türchen öffnen kann, Weihnachten entgegen fiebere. Es ist Adventszeit... Manche denken in dieser Zeit an ihre Familien, ich denke an dich.
Ich weiß nicht, ob ich sagen kann, dass es mir gut geht. Gerade geht es mir gut. Gerade fahre ich von Karlsruhe nach Hause, hatte ein wunderschönes Wochenende mit meinem Freund und bin motiviert, gut drauf, ja, vielleicht sogar glücklich. Ich weiß aber auch, dass es Tage gibt, an denen ich diese Art von Gefühlen nicht nachvollziehen kann, an denen es mir alles andere als gut geht und ich fürchte diese Tage, diese Tage, an denen Nacht in meinem Herzen ist und ich nicht so fliegen kann, wie ich es gerne tun würde. Ich habe immer Angst vor diesen Tagen.
Ich schreibe nicht mehr viel, mal abgesehen von einigen Rollenspielen. Ich versuche es ab und an, aber mir fehlen die zündenden Ideen, die Ausdauer, die Zeit und Lust, mich hinzusetzen und einfach mal Seiten um Seiten zu füllen. Manchmal schaffe ich es, ein oder zwei Seiten zu schreiben, bei der Geschichte um Hanna und Thea, die in La Push landen, zum Beispiel, aber es ist nicht mehr so wie früher, wo die Worte einfach geflossen sind wie Honig. Ich werde erwachsen, ist es das? In ein paar Wochen werde ich 22 Jahre alt. Ich habe eine Wohnung, ein Studium, Arbeit, eine Beziehung. Fühlt sich alles schon sehr erwachsen an. Ich meine, ich hole Preisvorschläge für Laminat ein. Krass.
Leben macht manchmal müde... Erwachsen sein macht müde... Diese Routine, die es mit sich bringt, das Studium, für das man aufsteht, die Routine in der Arbeit, den Haushalt zu schmeißen, die Zeit, die man in eine Fernbeziehung investiert, den Rest der Zeit so zu koordinieren, um auch andere Freunde nicht komplett vor den Kopf zu stoßen... Leben ist anstrengend, aber irgendwie liebe ich es so sehr. Ich atme... Ich atme momentan gerne, und das ist das Beste, was ich gerade schreiben kann, für mich, dass ich momentan gerne atme, nicht damit aufhören möchte. Worte bringen mich momentan kaum zum Schweben, zum Fliegen, ich versuche wieder mehr zu lesen, ich schreibe meinen Blog (hey, siehst du, wie lange ich ihn schon führe, nach all den Jahren, in denen ich das nicht geschafft habe?), aber es geht nichts anderes über Musik. Musik ist das, was mich momentan am meisten zum Fliegen bringt, kennst du das Gefühl? Einfach die richtige Musik und dann schwebt man. Vielleicht wurde die Tinte aus meinen Flügeln gesaugt, vielleicht ist sie weg, oder sie ist begraben, ich weiß es nicht... Aber ich atme immer noch, und ich denke immer noch an dich. So oft!
Liebe Hanna, ich hoffe, dass auch du Freude hast am Atmen und am Leben. Am Erwachsenwerden, so anstrengend und ermüdend es manchmal auch sein kann. Schreib mir mal wieder, schlag ein wenig mit deinen eigenen Tintenflügeln, vielleicht geben auch meine dann mal wieder etwas von sich. Bis dahin wünsche ich dir eine wunderschöne Adventszeit und Weihnachten mit deinen Liebsten. Ich denke auch weiterhin an dich.
Ines
Sonntag, 3. Dezember 2017
Dienstag, 13. Juni 2017
Dear Mary Sue IV
Hay Liebes,
ich schreibe dir, weil ich zurzeit versuche, regelmäßig deinen Blog zu lesen (damit ich nicht wieder soviel auf einmal verpasse) und weil ich eben deine letzten zwei Blogeinträge gelesen habe und weil ich gelesen habe, dass es dir immernoch nicht wirklich gut geht.
Du bist derzeit der einzige Mensch, dem ich schreibe. (chatten zählt nicht, ich meine schreiben - SCHREIBEN) Ich habe aufgehört mein Leben in meinem Blog festzuhalten als der größte Teil meines normalen Lebens ein Ende nahm und jetzt sitze ich hier in der Vorlesung und studiere.
Ich habe mein Leben so voll gepackt(wie immer), dass ich nicht dazu komme, mir über meine zwischenmenschlichen Beziehungen großartig Gedanken zu machen und mal abgesehen von ein paar kleineren Rückfällen ab und an mitten in der Nacht nachdem ich mit Teddy geschrieben habe oder wenn ich gerade unter Alkoholeinfluss stehe, klappt das ganz gut.
Ich komme deshalb anderen Menschen kalt vor.
Zurzeit studiere ich und sehe einen merkwürdig beruhigenden Rhythmus darin. Wir bekommen Aufgaben, die wir sieben Tage später abgeben müssen und wir arbeiten und arbeiten bis zu den nächsten Prüfungen und dann arbeiten wir wieder und dann kommen wieder die nächsten Prüfungen und das wird noch mindestens vier Semester für mich so gehen und ich weiß, dass mir solange nichts passiert. Ich muss einfach leben und lernen, Aufgaben machen und studieren und ich weiß, dass solange ich das tue einfach alles konstant bleibt. Das hilft.
In viert Tagen heiratet AE. Ich hab ihn seit meinem Abiball nicht mehr gesehen, der ironischerweise auf den Tag genau ein Jahr vor seiner Hochzeit war, wenn ich gerade so darüber nachdenke. Früher habe ich ihn jeden Tag gesehen und jetzt hat er mit meinem Leben absolut nichts mehr zu tun und auch wenn ich ab und an an diese Hochzeit denken muss (daran, wie weit entfernt das alles für mich ist und wie ich damals reagiert habe, als ich davon erfuhr, dass sie verlobt waren) finde ich es erstaunlich, wie wenig mich all das noch trifft. Auch das Lucy Probleme hat. Oder wie einsam manche Leute sind.
Emmanuel habe ich vor ein paar Wochen das erste Mal seit meinem Abiball wieder gesehen und er hat sich so verändert. Im Grunde genommen sah er für mich genauso aus, wie damals als ich ihn kennengelernt hatte. Nichts als eine Maske. Aber vielleicht geht es ihm gut so. Und irgendwie ist es mir auch egal und manchmal macht es mich traurig.
Worauf ich hinaus will:
Es geht dir immernoch nicht gut, Itsu. Und ich lese, dass du dich mit deiner Mitbewohnerin streitest, mit der du dich doch früher so gut verstanden hast und ich lese, dass es für dich ein Kontra ist wieder näher an Österreich heranzuziehen, wo deine Familie wohnt. Ich hingegen wohnte mein ganzes Leben in ein und derselben Stadt und komme kaum raus und selbst ich habe es geschafft mich - vollständig unabsichtlich - von allem zu trennen, was in meiner Vergangenheit lag. Das passiert einfach. Es passiert von ganz allein.
Vielleicht ist das Zusammenwohnen gar nicht schuld daran, dass du und Lena euch streitet, vielleicht hättet ihr euch auch auseinandergelebt wenn ich ganz lange nichts zutun gehabt hättet oder ihr hättet euch gestritten und vielleicht (oder besser - vermutlich!) würdest du es auch schaffen den Kontankt zu deiner Familie so loose zu halten wie du möchtest, wenn du in Örsterreich wohnen würdest.
Du bist niemandem etwas schuldig.
Ich glaube ich habe es dir in meinem letzten Post schonmal geschrieben aber wenn es Menschnen schlecht geht, wenn sie Depressionen haben oder sich umbringen wollen, dann haben sie immernoch Depressionen, wollen sich umbringen und es geht ihnen schlecht, wenn du nicht mehr bei ihnen bist - wenn du dich nicht mehr kümmerst.
Du bist nicht Schuld am Elend der Welt aber genausowenig kannst du etwas dagegen tun, dass es dieses Elend gibt.
Es tut mir Leid, dass es dir immernoch nicht wieder besser geht, Liebes. Ich mache mir von hier aus wirklich Sorgen um dich. Ich wünsche dir, dass du bald wieder ein bisschen Licht siehst. Licht von dir, nicht von Sofa oder von irgendwelchen anderen Menschen, Licht, das aus dir herausstrahlt.
Weil du das nämlich allein schaffen kannst! (Glaub mir)
Und vielleicht solltest du auch einfach nur studieren.
Ich hab dich sehr lieb.
Pass auf dich auf bis zum nächsten Post.
~Evoliette
ich schreibe dir, weil ich zurzeit versuche, regelmäßig deinen Blog zu lesen (damit ich nicht wieder soviel auf einmal verpasse) und weil ich eben deine letzten zwei Blogeinträge gelesen habe und weil ich gelesen habe, dass es dir immernoch nicht wirklich gut geht.
Du bist derzeit der einzige Mensch, dem ich schreibe. (chatten zählt nicht, ich meine schreiben - SCHREIBEN) Ich habe aufgehört mein Leben in meinem Blog festzuhalten als der größte Teil meines normalen Lebens ein Ende nahm und jetzt sitze ich hier in der Vorlesung und studiere.
Ich habe mein Leben so voll gepackt(wie immer), dass ich nicht dazu komme, mir über meine zwischenmenschlichen Beziehungen großartig Gedanken zu machen und mal abgesehen von ein paar kleineren Rückfällen ab und an mitten in der Nacht nachdem ich mit Teddy geschrieben habe oder wenn ich gerade unter Alkoholeinfluss stehe, klappt das ganz gut.
Ich komme deshalb anderen Menschen kalt vor.
Zurzeit studiere ich und sehe einen merkwürdig beruhigenden Rhythmus darin. Wir bekommen Aufgaben, die wir sieben Tage später abgeben müssen und wir arbeiten und arbeiten bis zu den nächsten Prüfungen und dann arbeiten wir wieder und dann kommen wieder die nächsten Prüfungen und das wird noch mindestens vier Semester für mich so gehen und ich weiß, dass mir solange nichts passiert. Ich muss einfach leben und lernen, Aufgaben machen und studieren und ich weiß, dass solange ich das tue einfach alles konstant bleibt. Das hilft.
In viert Tagen heiratet AE. Ich hab ihn seit meinem Abiball nicht mehr gesehen, der ironischerweise auf den Tag genau ein Jahr vor seiner Hochzeit war, wenn ich gerade so darüber nachdenke. Früher habe ich ihn jeden Tag gesehen und jetzt hat er mit meinem Leben absolut nichts mehr zu tun und auch wenn ich ab und an an diese Hochzeit denken muss (daran, wie weit entfernt das alles für mich ist und wie ich damals reagiert habe, als ich davon erfuhr, dass sie verlobt waren) finde ich es erstaunlich, wie wenig mich all das noch trifft. Auch das Lucy Probleme hat. Oder wie einsam manche Leute sind.
Emmanuel habe ich vor ein paar Wochen das erste Mal seit meinem Abiball wieder gesehen und er hat sich so verändert. Im Grunde genommen sah er für mich genauso aus, wie damals als ich ihn kennengelernt hatte. Nichts als eine Maske. Aber vielleicht geht es ihm gut so. Und irgendwie ist es mir auch egal und manchmal macht es mich traurig.
Worauf ich hinaus will:
Es geht dir immernoch nicht gut, Itsu. Und ich lese, dass du dich mit deiner Mitbewohnerin streitest, mit der du dich doch früher so gut verstanden hast und ich lese, dass es für dich ein Kontra ist wieder näher an Österreich heranzuziehen, wo deine Familie wohnt. Ich hingegen wohnte mein ganzes Leben in ein und derselben Stadt und komme kaum raus und selbst ich habe es geschafft mich - vollständig unabsichtlich - von allem zu trennen, was in meiner Vergangenheit lag. Das passiert einfach. Es passiert von ganz allein.
Vielleicht ist das Zusammenwohnen gar nicht schuld daran, dass du und Lena euch streitet, vielleicht hättet ihr euch auch auseinandergelebt wenn ich ganz lange nichts zutun gehabt hättet oder ihr hättet euch gestritten und vielleicht (oder besser - vermutlich!) würdest du es auch schaffen den Kontankt zu deiner Familie so loose zu halten wie du möchtest, wenn du in Örsterreich wohnen würdest.
Du bist niemandem etwas schuldig.
Ich glaube ich habe es dir in meinem letzten Post schonmal geschrieben aber wenn es Menschnen schlecht geht, wenn sie Depressionen haben oder sich umbringen wollen, dann haben sie immernoch Depressionen, wollen sich umbringen und es geht ihnen schlecht, wenn du nicht mehr bei ihnen bist - wenn du dich nicht mehr kümmerst.
Du bist nicht Schuld am Elend der Welt aber genausowenig kannst du etwas dagegen tun, dass es dieses Elend gibt.
Es tut mir Leid, dass es dir immernoch nicht wieder besser geht, Liebes. Ich mache mir von hier aus wirklich Sorgen um dich. Ich wünsche dir, dass du bald wieder ein bisschen Licht siehst. Licht von dir, nicht von Sofa oder von irgendwelchen anderen Menschen, Licht, das aus dir herausstrahlt.
Weil du das nämlich allein schaffen kannst! (Glaub mir)
Und vielleicht solltest du auch einfach nur studieren.
Ich hab dich sehr lieb.
Pass auf dich auf bis zum nächsten Post.
~Evoliette
Freitag, 28. April 2017
Dear Mary Sue II + III
So before I save someone else, I’ve got to save myself
So Liebes, hier bin ich wieder.
Das Lied hab ich aus offensichtlichen Gründen angehangen. Es passt zu dir, denn es gibt eine Sache, die ich dir gern in dein hübsches Lockenköpfchen hämmern würde, damit sie sich dort festpflanzt und bei Zeiten nicht mehr verloren geht:
Es ist nicht an dir, andere Menschen zu retten.
Wirklich nicht. So sehr du dich um Menschen sorgst, so sehr du dich kümmerst, so sehr sollte es bei dir an erste Stelle stehen, dich um dich selbst zu kümmern. Damit will ich nicht sagen, dass es eine gute Idee wäre, nur noch das zu machen, was du willst, aber ich denke ein spontanes Wochenende bei Menschen, die du liebst ist schonmal ein guter Anfang und ich hoffe, du lässt es nicht zu, dass dir das andere Leute wieder schlecht reden.
Ich habe eine Freundin, deren erster Freund ebenfalls krank war, ebenfalls Medikamente nahm, ebenfalls offene Selbstmordgedanken hatte. Seine Therapie hatte er, so wie ich das verstanden hatte, irgendwann abgebrochen, Sie hat versucht ihn zu retten und als sie feststellte, dass das nicht in ihrer Macht lag ohne selbst daran zu zerbrechen beschloss sie, sich von ihm zu trennen. Es geht einfach nicht, dass man von Menschen (egal absichtlich oder unabsichtlich, aus Krankheitsgründen oder bei vollkommener Gesundheit) als Spielball behandelt wird. "Sei für mich da und dann stoß ich dich wieder weg." Bei meiner Freundin ging es schließlich so weit, dass er ihr eintrichterte, wenn sie ihn verlässt, dann bricht er sich um.
Ich hoffe einfach, dass du dich von nichts und niemanden in so eine Lage drängen lässt. Wer solche Gedanken hat, wem es so schlecht geht, dem geht es schlecht und der wird diese Gedanken auch haben, egal ob du dich in ihrem/seinem Leben befindest oder nicht, egal ob du dich um sie kümmerst oder nicht. Diese Menschen haben ein Problem mit sich selbst, dass sie nur aus eigener Kraft lösen können.
So wie du dich auch nur selbst schützen, selbst retten kannst.
So wie wir uns alle nur selbst retten können.
Vielleicht ist der beste Weg dahin, einige Kontakte zu kappen, vielleicht wäre es das Beste, alles hinter sich zu lassen. Vielleicht wäre es die Entscheidung, monogam zu sein ... oder einfach eine Weile allein. Niemand kann dir sagen, was du zu tun oder zu lassen hast. Es gibt keine allgemeingültige Lösung für alle Probleme. Man stößt im Leben immer Menschen vor den Kopf, verletzt sie - verlässt sie. Aber ruf dir auch ins Gedächtnis, das die Entscheidung FÜR einen Menschen, nicht zwingend auch die Entscheidung GEGEN einen anderen ist, sondern dass die Menschen, die dir soetwas vorwerfen, das für sich selbst so aufnehmen. Es sind sie, die dir die Ultimaten stellen und damit auch sie, die es zu einer persönlichen Sache machen, wenn du eine Entscheidung triffst.
Es ist nicht deine Schuld.
Du kannst nicht immer Entscheidungen ausweichen. Du kannst nicht auf alle Rücksicht nehmen aber bitte, Liebes: Nimm Rücksicht auf dich.
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Ines,
erinnert du dich noch daran, dass wir früher immer Rollenspiele schreiben wollten, in denen alle verfügbaren männlichen (und meistens sehr sehr tollen) Charaktere auf ein und das selbe Mädchen standen? Oder höchstens mal auf zwei? Möglichst zeitgleich, damit es etwas Drama gab? Damit im Rollenspiel dann auch etwas PASSIERTE.
Ich sehe die Verwirklichung unserer Rollenspiele, allerdings nicht in einer Geschichte, sondern in deinem Leben zurzeit wieder.
Einen Tag schreibst du darüber, dass du dir nur wünschst, für irgendjemanden eine Nummer 1 zu sein, der für dich auch eine Nummer 1 ist. Einen Monat später, hattest du gleich zwei Menschen, auf die das zutraf.
Und trotzdem ging es dir damit nicht gut.
Unsere Rollenspiele sorgten dafür, dass immer irgendjemand irgendwo Sex hatte (oder zumindest ein Date) während sich andere stritten und es wieder anderen schlecht ging. So läuft das eben, bei so vielen Beziehungssträngen. Schon in Rollenspielen war es manchmal schwierig, überhaupt noch den Überblick zu halten und ich will mir nicht vorstellen wie es ist, wenn man das in echt durchmacht.
Aber hey. Du bist dieses Mädchen.
Ich lese in deinem Blog sehr viel davon, dass du dich außen vor - dass du dich allein fühlst - überflüssig. Andererseits lese ich von so vielen Leuten, denen du den Kopf verdrehst. Alina, Marudor, Sofa um ein paar Namen zu nennen. Es sind noch mehr.
Du hast nur so viele Probleme mit ihnen, weil du ihnen nicht egal bist. Sie lieben dich und sie hassen dich weil sie etwas für dich empfinden ... und nicht nur irgendetwas, Du machst dich manchmal selbst so klein und denkst, dass sie dich eher in ihrem leben "dulden", dass du nur darin bist, weil du so unbedingt darin bleiben möchtest, weil du dich "aufdrängst" und eigentlich bist du ja unwichtig.
Dabei siehst du gar nicht, dass du diese ganzen Probleme und scheiß Gefühle nur hast, weil sie so stark für dich empfinden.
Die bist das Mädchen, dass sie lieben. Aus einem Grund. Aus vielen Gründen. Du bist absolut liebenswert, Itsu Wenn du das siehst, dann hast du den Sinn von meinen Blogposts hier erfasst.
Ich bin nicht dafür da, dir irgendwelche Vorschriften zu machen, dir zu sagen "das und das machst du falsch" und "das und das solltest du machen". Ich bin dafür da, als stiller Mitleser an deinem Leben teil zu nehmen, dir meine Eindrücke dazu zu vermitteln, da zu sein, wenn du mich brauchst (was ich in den letzten Monaten nicht war und das tut mir Leid) und irgendwie bin ich auch dazu da, auf dich ein bisschen aufpassen.
Aber in erster Linie musst du auf dich selbst aufpassen.
Bis dahin alles Liebe,
~Evoliette
Donnerstag, 27. April 2017
Dear Mary Sue I
Hay Itsu,
wie du weißt, ich habe die Zeit seit meinen Semesterferien damit verbracht deinen Blog zu lesen.
Komplett.
Und das meine ich so. Ich habe alles gelesen - von Anfang an - auch das, was ich schon kannte, einfach um nochmal alle Anfänge zu wissen, Zusammenhänge und vor allem: Namen, Namen über Namen. Meine Laptop zeigt mir an, dass ich noch Akku habe für zwei Stunden, die Vorlesung geht noch 60 Minuten, also los:
1) sich kümmern
Diese Seite heißt Dear Mary Sue und kam damals zu Stande, als mein Kontakt zu Tabea abbrach aber ich weiß gar nicht, ob du dich noch daran erinnerst, mit was das damals alles zusammenhingt. Einer der Gründe damals war Michelle, die mit ihren öffentlichen Selbstmordgedanken und dem ständigen hin und her "ich bin Schuld" und "es liegt an allen anderen und die ganze Welt ist eben kacke" alle, die sich davon beeindrucken ließen dermaßen in ihren Bann zog, dass sie anfingen sich um sie zu kümmern und das, was in diesem Fall nicht so wichtig, nicht so problematisch, dramatisch war, vernachlässigten.
Ines, du kümmerst dich.
Ich habe von all deinen Problemen gelesen, was dich aufgemuntert und vor allem: was dich runtergezogen hat innerhalb des letzten Jahres und das Meiste davon, hatte irgendwie (mal direkt, mal indirekt) damit zutun, dass du dich um Menschen sorgst. Vor allem um Marudor, der scheinbar wirklich Hilfe braucht, aber letztendlich bürdest du dir all das auf, weil du dich kümmerst. Michelle und ihr ganzes Drama ging mir damals ehrlich am Arsch vorbei und ich bin jemand, der generell nicht viel auf andere Menschen gibt, im Grunde genommen mag ich sie ja überhaupt nicht. Aber dir sind Menschen nicht egal. Du hast Mitgefühl in einem unglaublichen Ausmaß und du kümmerst dich um andere, selbst wenn du dich eigentlich um dich selbst kümmern solltest und das ist, egal wie egoistisch du dich manchmal fühlen magst, selbstlos und aufopferungsvoll.
2) da sein
Ich habe mich damals wirklich im Stich gelassen gefühlt. Du hingegen bist eine der wenigen Menschen in meinem Leben, die bleiben, einfach IMMER bleiben. Du hast viel zu tun und ich auch aber ich kann darauf zählen:
Du bist (m)eine Konstante.
Ich habe seit letzten Jahr September gemerkt, wie schnell Menschen, die an als Freunde betrachtet hat, die an deiner Seite waren über Jahre einfach verschwinden. Ich habe Konstanten wie dich schätzen gelernt, denn genau das bist du. Du bist einfach da. Manchmal ist da sein alles, was man tun kann aber manchmal ist da sein auch das Einzige was man braucht. Egal wie oft du deine Blogs wechselst und umgestaltet, egal wie wuselig es in deinem Inneren immer aussieht, wie oft du deine Meinung änderst und sie wieder änderst, für mich bist du da. Du bist einfach da und für mich ist das absolut fantastisch.
3) lieben
Ich glaube ich habe in der langen Zeit, die wir nun keinen Kontakt hatten bestimmt 5 oder 6 Mal (oder öfter?) einfach mal ein Herzchen bekommen, oder eine virtuelle Umarmung, einfach etwas, das mir sagt, dass du mich lieb hast.
Du liebst.
Du liebst unglaublich doll und unglaublich viel und das ist zwar einer der Dinge, die dir zurzeit so viele Probleme bereiten, aber es ist etwas, worauf du so stolz sein kannst. Wenige Menschen sind dazu im Stande jemand anderem bedingungslose Liebe entgegen zu bringen. Ich sehe es an meiner Lucy und ich sehe es an N. und an vielen, vielen anderen Menschen. Sie lieben unter Vorbehalt. Du liebst einfach. Du lernst Menschen kennen und verknallst dich, du schließt sie in dein Herz und lässt sie nicht mehr gehen und auch wenn dir das ab und zu weh tut, auch wenn es dich quält und dich zu Boden wirft, du schaffst es, dir die Liebe in deinem Herzen zu bewahren und dich nicht gegen sie zu stellen. Du wirst niemals zu einer grummligen, alten Katzenoma werden. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es irgendwann mal eine Zeit gibt, in der du niemanden liebst.
Und irgendetwas von dem, was man gibt, kommt immer zurück.
4) schreiben
Itsu, ich habe deinen Blog gelesen wie ein gutes Buch. Ich habe gemerkt, wie ich in der Vorlesung saß und wenn sie vorbei war, wie aus einem Trau gerissen wurde als ich den Laptop schließen musste und aufhörte zu lesen. Es ist wie dieser Moment, wenn man in einem Buch gefangen ist und sich komplett in der Geschichte verliert. Ich war in der Welt denn:
Du hast die Fähigkeit mit Worten, Welten zu erschaffen, aus denen man gar nicht mehr raus will.
Darüber haben wir uns kennen gelernt, über Worte. Diese Worte halten diesen Blog aufrecht, sie stützen unsere Beziehung und verbinden unsere Flügel zu etwas, was wirklich flugfähig ist. Du schreibst so unfassbar gut und du machst Menschen damit glücklich - völlig fremde Menschen, die versehendlich auf deiner FF-Seite landen aber auch Bekannte, wie mich, die sich Posts von dir immer und immer wieder durchlesen könnten, einfach weil sie toll sind - weil du toll bist! Das Schreiben ist toll an dir.
5) spontan sein
Ich habe in deinem Blog sehr sehr oft gelesen "und dann bin ich nach "XYZ" gefahren", "und dann fuhr ich zu ... nach ..." einfach so. Und dann bist du für sie da oder andersherum: lässt dich von ihnen trösten, aufbauen und schläfst bei ihnen oder in einem Hotel ohne mit der Wimper zu zucken.
Weißt du, dass ich bestimmt an einer Hand abzählen könnte, wie oft ich Magdeburg ohne meine Eltern mal verlassen habe? Ich habe noch nie ein Hotelzimmer bestellt und wenn ich mal mit dem Zug irgendwohin fahre, bestelle ich das Ticket Wochen vorher aus Angst, ich könnte irgendwo im Nirgendwo landen. Du fährst weg. bringst stundenlange Zugfahrten hinter dich als wäre es nichts ohne jegliche Vorbereitung getroffen zu haben. Du verabredest dich mit Leuten in anderen Städten, die du noch nie gesehen hast und bist bei all dem so unglaublich selbstständig und immer wieder so spontan, dass man echt neidisch werden könnte.
Du bist spontan.
Und egal wie oft du denkst, du gehst Leuten auf den Keks, das ist eine Eigenschaft, die dich umgänglich macht und auf jeden Fall alles andere als anstrengend.
6) sich einbringen
Du bist während der Zeit, in der wir uns kennen der SMJG beigetreten und bist darin nicht nur aufgeblüht sondern hast dich auch sofort eingebracht. Du bringt dich in Schreibprojekte ein, nimmst an Events teil. Du gehst raus. Klar, am liebsten kuschelst du dich bei deinen geliebten Menschen oder einfach zu Hause irgendwo ein und "flauschst" Menschen oder Ivo oder wirst "geflauscht". Aber du scheust dich nicht, auf Menschen zu zugehen. Du bist kommunikativ, dir fällt es nicht schwer, Kontakte zu knüpfen und:
Irgendwie schaffst du es immer, teilzunehmen, dich einzubringen.
Du nimmst am Leben teil und siehst nicht nur zu, statt dessen reist du herum, siehst was von der Welt, triffst Menschen und wieder neue Menschen und erlebst Dinge. Du bist nicht nur Zuschauer deines Lebens, egal wie machtlos du dich manchmal fühlst. Das führt mich gleich zu Punkt 7:
7) mutig sein
Ines, du hast den Mut aufgebracht, deine Beziehung zu Andre nach JAHREN zu beenden. Du hast die Kraft, dich von Menschen loszureißen, die nicht gut für dich sind (auch wenn du vielleicht meistens noch zu lange brauchst um sie von denen, die gut für dich sind zu unterscheiden). Du bist nicht nur in eine andere Stadt, sondern gleich in ein anderen Land umgezogen, aus eigenem Antrieb, aus eigener Entschlossenheit. Du bist unsagbar mutig. Du hast schon so viel geschafft. Du bist selbstständig und auch wenn du es dir selbst nicht zutraust, du kommt allein klar. Du hast schon so viel geschafft in deinem Leben, wieso sollten die nächsten Herausforderungen nun plötzlich zu hoch sein?
Du bist zwar ein lockenköpfiges, kleines, knuffiges Ding aber du bist stark und mutig und es gibt Menschen, die zu dir aufsehen.
Ich zum Beispiel.
Jetzt ist meine Vorlesung erstmal vorbei und ich werde in die Mensa gehen um was zu essen und danach muss ich wieder Uniübungen machen aber ich werde schreiben, sobald ich wieder Zeit finde.
Vergiss niemals wieder wie toll du eigentlich bist!
(und fühl dich ganz doll geherzt)
~Evoliette
(mannomann tut es gut, das mal wieder in ein Fenster zu tippen)
wie du weißt, ich habe die Zeit seit meinen Semesterferien damit verbracht deinen Blog zu lesen.
Komplett.
Und das meine ich so. Ich habe alles gelesen - von Anfang an - auch das, was ich schon kannte, einfach um nochmal alle Anfänge zu wissen, Zusammenhänge und vor allem: Namen, Namen über Namen. Meine Laptop zeigt mir an, dass ich noch Akku habe für zwei Stunden, die Vorlesung geht noch 60 Minuten, also los:
Dinge, die an Itsuka alias Ines alias Pandakatze absolut wundervoll sind:
1) sich kümmern
Diese Seite heißt Dear Mary Sue und kam damals zu Stande, als mein Kontakt zu Tabea abbrach aber ich weiß gar nicht, ob du dich noch daran erinnerst, mit was das damals alles zusammenhingt. Einer der Gründe damals war Michelle, die mit ihren öffentlichen Selbstmordgedanken und dem ständigen hin und her "ich bin Schuld" und "es liegt an allen anderen und die ganze Welt ist eben kacke" alle, die sich davon beeindrucken ließen dermaßen in ihren Bann zog, dass sie anfingen sich um sie zu kümmern und das, was in diesem Fall nicht so wichtig, nicht so problematisch, dramatisch war, vernachlässigten.
Ines, du kümmerst dich.
Ich habe von all deinen Problemen gelesen, was dich aufgemuntert und vor allem: was dich runtergezogen hat innerhalb des letzten Jahres und das Meiste davon, hatte irgendwie (mal direkt, mal indirekt) damit zutun, dass du dich um Menschen sorgst. Vor allem um Marudor, der scheinbar wirklich Hilfe braucht, aber letztendlich bürdest du dir all das auf, weil du dich kümmerst. Michelle und ihr ganzes Drama ging mir damals ehrlich am Arsch vorbei und ich bin jemand, der generell nicht viel auf andere Menschen gibt, im Grunde genommen mag ich sie ja überhaupt nicht. Aber dir sind Menschen nicht egal. Du hast Mitgefühl in einem unglaublichen Ausmaß und du kümmerst dich um andere, selbst wenn du dich eigentlich um dich selbst kümmern solltest und das ist, egal wie egoistisch du dich manchmal fühlen magst, selbstlos und aufopferungsvoll.
2) da sein
Ich habe mich damals wirklich im Stich gelassen gefühlt. Du hingegen bist eine der wenigen Menschen in meinem Leben, die bleiben, einfach IMMER bleiben. Du hast viel zu tun und ich auch aber ich kann darauf zählen:
Du bist (m)eine Konstante.
Ich habe seit letzten Jahr September gemerkt, wie schnell Menschen, die an als Freunde betrachtet hat, die an deiner Seite waren über Jahre einfach verschwinden. Ich habe Konstanten wie dich schätzen gelernt, denn genau das bist du. Du bist einfach da. Manchmal ist da sein alles, was man tun kann aber manchmal ist da sein auch das Einzige was man braucht. Egal wie oft du deine Blogs wechselst und umgestaltet, egal wie wuselig es in deinem Inneren immer aussieht, wie oft du deine Meinung änderst und sie wieder änderst, für mich bist du da. Du bist einfach da und für mich ist das absolut fantastisch.
3) lieben
Ich glaube ich habe in der langen Zeit, die wir nun keinen Kontakt hatten bestimmt 5 oder 6 Mal (oder öfter?) einfach mal ein Herzchen bekommen, oder eine virtuelle Umarmung, einfach etwas, das mir sagt, dass du mich lieb hast.
Du liebst.
Du liebst unglaublich doll und unglaublich viel und das ist zwar einer der Dinge, die dir zurzeit so viele Probleme bereiten, aber es ist etwas, worauf du so stolz sein kannst. Wenige Menschen sind dazu im Stande jemand anderem bedingungslose Liebe entgegen zu bringen. Ich sehe es an meiner Lucy und ich sehe es an N. und an vielen, vielen anderen Menschen. Sie lieben unter Vorbehalt. Du liebst einfach. Du lernst Menschen kennen und verknallst dich, du schließt sie in dein Herz und lässt sie nicht mehr gehen und auch wenn dir das ab und zu weh tut, auch wenn es dich quält und dich zu Boden wirft, du schaffst es, dir die Liebe in deinem Herzen zu bewahren und dich nicht gegen sie zu stellen. Du wirst niemals zu einer grummligen, alten Katzenoma werden. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es irgendwann mal eine Zeit gibt, in der du niemanden liebst.
Und irgendetwas von dem, was man gibt, kommt immer zurück.
4) schreiben
Itsu, ich habe deinen Blog gelesen wie ein gutes Buch. Ich habe gemerkt, wie ich in der Vorlesung saß und wenn sie vorbei war, wie aus einem Trau gerissen wurde als ich den Laptop schließen musste und aufhörte zu lesen. Es ist wie dieser Moment, wenn man in einem Buch gefangen ist und sich komplett in der Geschichte verliert. Ich war in der Welt denn:
Du hast die Fähigkeit mit Worten, Welten zu erschaffen, aus denen man gar nicht mehr raus will.
Darüber haben wir uns kennen gelernt, über Worte. Diese Worte halten diesen Blog aufrecht, sie stützen unsere Beziehung und verbinden unsere Flügel zu etwas, was wirklich flugfähig ist. Du schreibst so unfassbar gut und du machst Menschen damit glücklich - völlig fremde Menschen, die versehendlich auf deiner FF-Seite landen aber auch Bekannte, wie mich, die sich Posts von dir immer und immer wieder durchlesen könnten, einfach weil sie toll sind - weil du toll bist! Das Schreiben ist toll an dir.
5) spontan sein
Ich habe in deinem Blog sehr sehr oft gelesen "und dann bin ich nach "XYZ" gefahren", "und dann fuhr ich zu ... nach ..." einfach so. Und dann bist du für sie da oder andersherum: lässt dich von ihnen trösten, aufbauen und schläfst bei ihnen oder in einem Hotel ohne mit der Wimper zu zucken.
Weißt du, dass ich bestimmt an einer Hand abzählen könnte, wie oft ich Magdeburg ohne meine Eltern mal verlassen habe? Ich habe noch nie ein Hotelzimmer bestellt und wenn ich mal mit dem Zug irgendwohin fahre, bestelle ich das Ticket Wochen vorher aus Angst, ich könnte irgendwo im Nirgendwo landen. Du fährst weg. bringst stundenlange Zugfahrten hinter dich als wäre es nichts ohne jegliche Vorbereitung getroffen zu haben. Du verabredest dich mit Leuten in anderen Städten, die du noch nie gesehen hast und bist bei all dem so unglaublich selbstständig und immer wieder so spontan, dass man echt neidisch werden könnte.
Du bist spontan.
Und egal wie oft du denkst, du gehst Leuten auf den Keks, das ist eine Eigenschaft, die dich umgänglich macht und auf jeden Fall alles andere als anstrengend.
6) sich einbringen
Du bist während der Zeit, in der wir uns kennen der SMJG beigetreten und bist darin nicht nur aufgeblüht sondern hast dich auch sofort eingebracht. Du bringt dich in Schreibprojekte ein, nimmst an Events teil. Du gehst raus. Klar, am liebsten kuschelst du dich bei deinen geliebten Menschen oder einfach zu Hause irgendwo ein und "flauschst" Menschen oder Ivo oder wirst "geflauscht". Aber du scheust dich nicht, auf Menschen zu zugehen. Du bist kommunikativ, dir fällt es nicht schwer, Kontakte zu knüpfen und:
Irgendwie schaffst du es immer, teilzunehmen, dich einzubringen.
Du nimmst am Leben teil und siehst nicht nur zu, statt dessen reist du herum, siehst was von der Welt, triffst Menschen und wieder neue Menschen und erlebst Dinge. Du bist nicht nur Zuschauer deines Lebens, egal wie machtlos du dich manchmal fühlst. Das führt mich gleich zu Punkt 7:
7) mutig sein
Ines, du hast den Mut aufgebracht, deine Beziehung zu Andre nach JAHREN zu beenden. Du hast die Kraft, dich von Menschen loszureißen, die nicht gut für dich sind (auch wenn du vielleicht meistens noch zu lange brauchst um sie von denen, die gut für dich sind zu unterscheiden). Du bist nicht nur in eine andere Stadt, sondern gleich in ein anderen Land umgezogen, aus eigenem Antrieb, aus eigener Entschlossenheit. Du bist unsagbar mutig. Du hast schon so viel geschafft. Du bist selbstständig und auch wenn du es dir selbst nicht zutraust, du kommt allein klar. Du hast schon so viel geschafft in deinem Leben, wieso sollten die nächsten Herausforderungen nun plötzlich zu hoch sein?
Du bist zwar ein lockenköpfiges, kleines, knuffiges Ding aber du bist stark und mutig und es gibt Menschen, die zu dir aufsehen.
Ich zum Beispiel.
Jetzt ist meine Vorlesung erstmal vorbei und ich werde in die Mensa gehen um was zu essen und danach muss ich wieder Uniübungen machen aber ich werde schreiben, sobald ich wieder Zeit finde.
Vergiss niemals wieder wie toll du eigentlich bist!
(und fühl dich ganz doll geherzt)
~Evoliette
(mannomann tut es gut, das mal wieder in ein Fenster zu tippen)
Abonnieren
Posts (Atom)